Major Card

Die MajorCard

Was unterscheidet eigentlich eine MajorCard von einer gewöhnlichen Kreditkarte?

Angesichts der Flut der Kreditkartenangebote eine berechtigte und kluge Frage! Antwort: Der Umstand, dass es sich um eine für jedermann zu beantragende Kreditkarte als Prepaid-Version handelt, zum Beispiel. Damit kommt diese Kreditkarte all jenen entgegen, die nicht gerne auf Pump leben, sondern lieber alles sofort bezahlt wissen. Wer viel reist, trägt nicht gerne Bargeld in größeren Mengen mit sich. Die Major Mastercard löst dieses Problem elegant. Zugleich ist sie absolut sicher, weil man sie nicht über einen bestimmten Betrag hinaus belasten kann.

Die MajorCard ist eine MasterCard auf Guthabenbasis. Ohne jeden Einkommensnachweis und jedes Formular kann sie von jedermann online beantragt werden. Als einzige Vorbedingung ist ein deutsches Girokonto nötig. Jede ausgestellte MajorCard ist drei Jahre gültig. Mehr als 26 Millionen Akzeptanzstellen weltweit sprechen für diese Lösung in Finanzfragen.

Dank der Prepaidfunktion ist die MajorCard zu jeder Zeit sicher und immer gedeckt. Egal, ob ein Einkauf im Ausland oder online ansteht, der Kauf kann problemlos getätigt werden. Im Urlaub kann man dank der PIN-Nummer, die man online in seiner Kundenverwaltung erhält, weltweit Bargeldabhebungen machen. Ein Verschuldungsrisiko entfällt, man weiß jederzeit, was auf der Karte an Geldwert vorhanden ist. Auch im Ausland sind Abhebungen oder Zahlungen mit der MajorCard kostenfrei.

Herausgegeben wird die MajorCard von der Schwäbischen Bank AG, die als seriöse deutsche Bank bekannt ist. Das notwendige Girokonto kann man allerdings bei einer beliebigen Bank seiner Wahl führen. Werbung der Schwäbischen Bank muss man bei der Beantragung der MajorCard nicht befürchten, versteckte Kosten oder Mindestvertragslaufzeiten sind ebenfalls unwichtig.

Den Kundenservice der ausstellenden Bank können Sie jedoch jederzeit nutzen. Vom kostenlosen eMail-Helpdesk wird man alle Fragen rund um die MajorCard beantworten. Der Prozess des Aufladens geht relativ schnell von Statten – die Schnelligkeit ist allerdings abhängig von der Bank, die das Guthaben anweist. Das Aufladen der Prepaid-Karte kann per Onlineüberweisung oder über den Bankschalter erledigt werden. Nach dem Erhalt der Prepaid-Kreditkarte sorgt man für die erstmalige Deckung der MajorCard und kann anschließend den eingezahlten Betrag weltweit nutzen. Im Internet kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit die Guthabenverwaltung der MajorCard aufrufen. Bezahlt man eine Ware, muss zuvor das Guthaben auf der Prepaid-Karte überprüft werden. Auf diese Weise ist die Deckung immer garantiert!

Das Aufladen der Kreditkarte ist nur über das eigene Giro-Konto möglich. Maximal kann man dabei eine Einzahlung von 2500 Euro tätigen, minimal ist ein Cent als Aufladungssumme möglich. Der Prozess des Aufladens geht im Idealfall innerhalb von 24 Stunden vor sich. Manche Banken benötigen allerdings mehrere Werktage, um den Betrag anzuweisen – daher sollte man stets vorausschauend sein Prepaid-Guthaben decken. Ist die Überweisung auf der Kreditkarte eingetroffen, wird man automatisch per E-Mail oder SMS davon in Kenntnis gesetzt.

Das jährliche Umsatzlimit liegt bei 2500 Euro. Die Jahresgebühr für die MajorCard wird jeweils vom ersten Einzahlungsbetrag abgezogen, so dass dieser größer als ein Cent sein muss. Verzichtet man auf den automatischen SMS-Service, muss man keine weiteren Kosten einplanen. Das Abfragen des jeweiligen Kreditkarten-Guthabens ist auf zwei Weisen möglich. Unterwegs kann er per leerer SMS über die Telefonnummer 0177 – 178 43 06 abgerufen werden. Die Kosten dafür sind pro Abfrage 10 Cent. Ansonsten kann man den Deckungsstand der MajorCard online und kostenfrei über die Homepage www.MajorCard.de erfahren. Hier muss man sich in sein Kundenkonto einloggen, um das aktuelle Guthaben angezeigt zu bekommen. Das Guthaben auf der MajorCard kann nicht auf das Girokonto zurück gebucht werden. Man sollte also jeweils nur so viel Geld auf die MajorCard transferieren, wie man unterwegs auch tatsächlich brauchen wird.

Soviel zu den unzweifelhaften Vorteilen der MajorCard. Ein besonderer und etwas heikler Punkt muss allerdings noch erläutert werden: Das Blocken von zur Verfügung stehenden Beträgen. Nehmen wir an, es wurde von Ihnen im Ausland oder Inland ein Auto angemietet. Per MajorCard wird der Betrag sofort gezahlt – aber die Kaution, die beim Anmieten eines Autos anfällt, wird ebenfalls auf der Karte abgefragt und geblockt, so dass sie gegebenenfalls dem Händler zur Verfügung steht. Die Summe fiele dann an, wenn bei der Rückgabe Schäden am Mietwagen festgestellt würden.

Weil Schäden am Mietwagen häufig erst später erkannt werden oder ein Strafzettel mit erheblicher Zeitverzögerung eintrifft, bleibt die Kautionssumme eine Weile geblockt. Die “Weile” kann im Einzelfall bis zu drei Monate betragen! Die Summe steht in dieser Zeit zwar als Guthabensumme auf der Prepaidkarte, steht aber real bis zum Ende des Blockierungsverfahrens nicht zur Verfügung.

Ähnlich wird es auch bei der Buchung von Hotelzimmern geregelt. Man kann gegebenenfalls den Mietwagen-Händler bitten, die Summe frühzeitiger frei zu geben. Das Blockierungsverfahren von Teilsummen in nicht unbeträchtlicher Höhe mag als einziger Nachteil der Majorcard genannt werden. Da die MajorKarte einen relativ geringen Deckungsrahmen hat, können bei Geschäftsreisenden schnell 1000 oder mehr Euro blockiert werden. Man müsste nur öfter mal einen Mietwagen und ein Hotelzimmer nehmen, um diesen Tatbestand zu realisieren.